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FLAMENCO AUCH IN DEUTSCHLAND | |||||||
"Der Flamenco ist nicht nur ein Tanz, sondern eine eigene Kunstgattung und Form des Lebens" sagt Christina Haas, Flamencotanzlehrerin im Tanzstudio "Contratiempo" in Köln. Durch die Latinowelle der letzten Jahre findet die noch relativ junge, knapp über 100 Jahre alte, spanische Folklore auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Der Flamenco, der in seinem Wesen ein poetischer Klagegesang ist, beinhaltet eine Mischung aus Zigeunermusik und andalusischer Folklore. Der begleitende Rhythmus in Form von Händeklatschen, Stampfen und Fingerschnalzen oder instrumental durch Gitarre oder Kastagnetten unterstützt den Sänger oder Tänzer. | |||||||
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| Zunächst wurden durch andalusische gitanos gegen Ende des 18. Jh. poetische Texte "a capella" vorgetragen. Später wurden die Lieder fröhlicher und beschwingter. Dazu kamen die ersten Tänzerinnen, die in der Mitte des 19. Jh. von der Gitarre oder dem Händeklatschen begleitet wurden. Das Händeklatschen kann den Tänzer oder Sänger anfeuern, unterstützen oder auch in der Geschwindigkeit bremsen. Die Ursprünge des Flamencos sind unbekannt. Es gibt jedoch eine Theorie: Die Sinti und Roma sind als Straßenmusikanten aus ihrem Ursprungsland Nordwestindien durch den Iran und andere orientalische Länder, wie den Balkan und die Türkei gezogen, bis sie schließlich in Spanien angekommen sind. Dabei haben sie musikalische Einflüsse hinterlassen, aber auch mitgenommen. Deshalb gibt es im Flamenco auch viele Elemente orientalischer und griechischer Musik sowie jener vom Balkan. In Spanien
trugen die "Gitanos" zunächst viele Röcke übereinander,
woraus sich der "Rüschenlook" des heutigen Outfits entwickelte.
Es wird jedoch auf Grund der allgemeinen Flamenco- Euphorie gerne übersehen,
dass es neben diesem auch noch andere Folklore-Tänze in Spanien
gibt. Am meisten verbreitet innerhalb Spaniens ist die "Jota",
ein schneller Sprungtanz, bei dem die Tänzer auch noch kunstvoll
die Kastagnetten erklingen lassen. Der katalanische Nationaltanz, die "Sardana" ist dagegen ein ruhiger, in seiner Schrittfolge sehr komplizierter Reigentanz. In Sevilla sind die von Paaren getanzten, in der Regel vierstrophigen "Sevillanas" auf jedem andalusischen Fest ein Muss.
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FLAMENCO TAMBIÉN EN ALEMANIA | |||||||
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"
El flamenco no es sólo un baile, sino también un estilo
artístico propio y una forma de vida" dice Christina Haas,
profesora de baile flamenco en la academia de baile "Contratiempo"
de Colonia. | |||||||
| A finales del siglo XVIII, los gitanos andaluces cantaban a capella textos poéticos. Más tarde las canciones se hicieron más alegres y rítmicas. Posteriormente aparecieron las primeras bailaoras las cuales, a mediados del siglo XIX, estaban acompañadas de guitarra o palmas.
Las palmas pueden animar al bailaor o al cantaor, apoyarlo o también
frenarlo en seco. | ||||||
En
este proceso, fueron dejando tras de sí, influencias musicales
pero también adquieron otras, por eso en el flamenco se encuentran
muchos elementos de música oriental y griega, así como balcánica.
En España los gitanos llevaban muchas faldas, unas encima de otras, a partir de lo cual surgió el traje de faralaes actual. | |||||||
Debido a la euforia generalizada del flamenco se olvidan otros bailes folklóricos en España. El más extendido en la península es la Jota, un baile rápido, de saltos, en el que los bailarines también hacen sonar las castañuelas. El baile nacional catalán, la Sardana, es por el contrario un baile en corro muy tranquilo y complicado en su desarrollo. En Sevilla, las
Sevillanas se bailan por lo general en parejas, y se han hecho indispensables
en todas las fiestas andaluzas. |
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