MEIN

SCHÖNSTES

WASSERERLEBNIS

 

1995 sind meine Eltern, mein Bruder und ich zu meinem Onkel nach Australien geflogen. Wir wohnten bei meinem Onkel Herbert im Haus, das zwischen Brisbane und der Gold Coast steht.

An einem Tag sind wir zum Strand namens Surfers Paradise gefahren. Wir beobachteten, wie Rettungsschwimmer auf Surfbrettern hinauspaddelten. Der Strand war schon überfüllt und so fuhren wir weiter zu Helmut, einem Bekannten von uns. Helmut hatte ein eigenes Motorboot, deshalb fragte er uns:

"Wollt ihr mit Bootfahren und Angeln kommen?"

"Ja!", riefen wir.

Alle halfen, die Angeln ins Boot zu transportieren. Meine Mutter meinte:

"Vielleicht sollten wir einen Picknickkorb mitnehmen, falls wir Hunger kriegen!"

"0.K.!"

Wir packten die restlichen Sachen ins Schiff. Mit dem Auto und dem Bootsanhänger hintendran fuhren wir zum Strand. Das Boot wurde zu Wasser gelassen und schon konnte es losgehen.Nach einer Viertelstunde hielten wir endlich an um zu angeln. Helmut rief:

"Hier ist der beste Platz zum Angeln. Hier gibt es die größten und leckersten Fische!"

Und das stimmte! Wir fingen einen Fisch, der so bunt wie ein Regenbogen war. Weil er aber so schön aussah, ließen wir ihn wieder frei. Nach einiger Zeit fuhren wir weiter bis zu einer traumhaften Insel. Dort gingen wir schwimmen. Das Wasser war 30° warm. Ich tauchte mit einer Taucherbrille unter Wasser und sah viele kleine Fische. Als ich auftauchte, rief ich:

"Schaut mal alle her. Hier sind ganz viele bunte Fische!"

Ich schwamm ein bisschen weiter und entdeckte zwei große Rochen. Ich wollte noch ein Stück weiter, aber meine Mutter rief:

"Komm wieder zurück, es gibt etwas zu essen!"

Hungrig aß ich ein Brot, und mein Bruder fragte mich:

"Machen wir einen Wettkampf? Wer am schnellsten schwimmt, kriegt einen Aus$ (Dollar)."

"O.K., ich gewinne sowieso!"

Und wer gewann? Natürlich ich. Beleidigt gab mir mein Bruder den Dollar. Leider mussten wir nach dem Wettkampf nach Hause. Es war ein wunderschöner Tag. Das war mein schönstes Wassererlebnis!

Die Geschichte erzählte Svenja Schulz, GHS Kl. 5.1, Januar 2000