| |
Jetzt hast du auf ODYSSEUS geklickt undmöchtest natürlich wissen, was dermit der Wahl zu tun hat.
sondern mit der Qual der Wahl!Wir müssen die Geschichte von ODYSSEUS abkürzen, denn die ist ziemlich lang, so etwa 20 Jahre lang. Es kann aber sein, dass du Genaueres über diesen Helden - und die alten Griechen überhaupt - wissen willst, dann klicke doch einfach hier! Wahrscheinlich aber willst du nur wissen, wie die Gefährten des ODYSSEUS und er selbst ausgesehen haben. Immerhin kamen sie ja aus einem langen Krieg um Troja, und vielleicht waren sie deshalb so nackt. Auf dem Bild übrigens sind die Gefährten des ODYSSEUS gerade dabei, dem Riesen "Polyphem, der im Vordergrund sturzbetrunken schlummert, einen Baumstamm in sein einziges Auge zu rammen... Willst du noch mal kucken? Nicht genug damit. Um ganz sicher zu gehen, haben die Gefährten links im Bild auch noch brennende Fackeln vorbereitet, mit denen sie den Baumstamm zum Glühen bringen. Jetzt haben sowohl der Riese als auch sein einziges Auge keine Chance mehr. Der Riese damals litt übrigens an einem ziemlich schwachen Gedächtnis, denn ein weiser Mann, ein Seher, hatte ihn schon viel früher davor gewarnt, dass ODYSSEUS ihm sein Augenlicht rauben werde. Naja, so ist das eben. Dumm gelaufen. Stephen King ist nichts dagegen. So, nun müssen wir endlich zu unserem Stichwort kommen. Es ging um die "Wahl". Bevor ODYSSEUS diese WAHL hatte - oder eben nicht - kam er auf seiner weiten und langen Reise noch an ein paar hübschen, aber nicht sehr netten Frauen vorbei. Davon erzählt die folgende Geschichte: Der Gesang der VogelmädchenFür echte Surfer gibt's hier die englische VersionIn alten Schiffermärchen kommen singende und musizierende Vogelmädchen vor. Die Griechen nannten sie Sirenen. Wenn du unbedingt wissen willst, wie die ausgesehen haben, Mit goldenen Flügeln schweben
ihre überirdischen Lieder zum Himmel empor. Ihr Gesang kann auch tödlich sein.
Wenn der Schiffer sich dem betörenden Gesang hingibt, dann kehrt er nie mehr
in die Heimat, zu Frau und Kindern zurück. Ja, da hatte er - wie schon so oft - noch mal Glück gehabt. Aber gleich danach kommt die nächste Katastrophe. Und das ist jetzt die Wahl-Geschichte...die mit Browsern immerhin das Meeres-Brausen gemein hat. ODYSSEUS mit seinem Schiff zwischen Skylla und CharybdisKaum hatte Odysseus die gefährlichen Sirenen glücklich passiert, da drohte eine neue, viel schlimmere Gefahr. Kirke hatte ihn beim Abschied auch vor ihr eindrínglich gewarnt:Als das Schiff in die Enge zwischen zwei Felsen einfährt, dröhnt und kocht es. Charybdis, ein lebender Felsschlund, saugt das salzige Meerwasser ein, das wie in einem Dampfkessel brodelt und zischt, und speit es wieder als Gischt in die Höhe. Um nicht in den Schlund des Ungeheuers gezogen zu werden, steuert Odysseus das Schiff auf die Gegenseite. Dort aber haust in einem Felsloch das Ungeheuer Skylla , der Hund des Meeres. Skylla ist ein Scheusal, das alle Unwesen noch übertrifft: halb Frau, halb Fisch, wachsen ihr aus den Hüften Hundeköpfe auf langen Hälsen und mit drei Reihen scharfer, tödlich beißender Zähne in den Mäulern. Skylla streckt lauernd den Kopf aus dem Loch, um Menschen und Meerestiere zu verschlingen. Odysseus stellte sich bewaffnet auf die Spitze des Schiffes und hielt Ausschau. Und während er mit den Augen den Felsen nach dem Ungeheuer absuchte, stürzte sich die Skylla in das Schiff und packte sechs Gefährten. Wie im Selbstbedienungsladen! Noch ehe sie im Felsloch verschwunden war, hatte sie ihre Opfer verzehrt. Entsetzen packte Odysseus und die übrigen Gefährten. Grausig war der Anblick, schrecklich die Hilferufe der Sterbenden. Später mußte Odysseus noch einmal die Meerenge passieren. Es ging glimpflich ab. Also mal ehrlich: möchtest du diese Skylla zur Freundin haben? |
||