|
Kleines Lexikon und Glossar zum Walser-Aufsatz "Unser Auschwitz" (1965)
und zu ergänzenden Texten zur "Ermittlung" von Peter Weiss
Zurück zu Peter Weiss,
Die Ermittlung
kulinarisch in
Bezug auf gutes Essen
Ludendorff Erich, hochrangiger Militär des
1. Weltkriegs. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1919 engagierte er sich
in deutschvölkischen und antisemitischen Kreisen. Im November 1923 beteiligte
er sich am Hitlerputsch, wurde freigesprochen, vertrat von 1924 bis 1928 die
NSDAP im Reichstag und kandidierte 1925 für die NSDAP für das Amt des Reichspräsidenten.
Ludendorff starb am 20. Dezember 1937.
Marx Karl, (1818-1883), deutscher Philosoph und
Nationalökonom, gemeinsam mit Friedrich Engels Begründer des Sozialismus (Marxismus).
Im Februar 1848 erschien das Kommunistische Manifest, das Karl Marx und Friedrich
Engels im Auftrag des Bundes der Kommunisten in London verfasst hatten. Das
Manifest beinhaltet die Grundthesen ihrer Gesellschaftstheorie und ist in
vier Teile gegliedert: Der erste Teil beschreibt die Gesellschaftsgeschichte
als fortlaufenden Klassenkampf. Der zweite Teil analysiert das Verhältnis
zwischen Proletariat und Kommunisten, der dritte beschäftigt sich mit verschiedenen
anderen sozialistischen Gesellschaftsentwürfen. Der letzte Teil stellt die
Kommunisten als die Vorkämpfer derjenigen revolutionären Bewegung heraus und
mündete in der Aufforderung: "Proetarier aller Länder vereinigt euch!"
monströs mit Eigenschaften eines Monsters,
viel zu groß, ungeheuerlich
Nürnberger Gesetze (siehe auch: Holocaust)
zwei sogenannte Rassengesetze (auf Anordnung Adolf Hitlers ausgearbeitet),
die vom Deutschen Reichstag anläßlich des 7. Reichsparteitags der NSDAP am
15. September 1935 einstimmig verabschiedet wurden. Sie stellten den vorläufigen
Höhepunkt der schon seit der Machtergreifung 1933 geübten und zunehmend verschärften
Diskriminierung der Juden dar, die nun "von der Mitwirkung am politischen
Leben des deutschen Volkes ausgeschlossen" werden sollten.
Nach dem "Reichsbürgergesetz" konnten politische Rechte (u. a. Stimmrecht,
Wahrnehmung öffentlicher Ämter) nur noch von "Reichsbürgern" wahrgenommen
werden.
Das "Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre" verbot
bei Gefängnis- oder Zuchthausstrafe Eheschließungen und außerehelichen Geschlechtsverkehr
zwischen Juden und "Deutschblütigen" ("Rassenschande").
Die Nürnberger Gesetze gaben der Vielzahl von antijüdischen Maßnahmen den
Anstrich der Legalität und waren ein wichtiger Schritt für die Zerstörung
des Rechtsstaates in Deutschland auf dem Weg zum totalitären Regime.
NSDAP nach dem 1. Weltkrieg radikale Splitterpartei,
gegen Ende der Weimarer Republik bedeutende politische Kraft, im Einparteienstaat
des Dritten Reiches Staatspartei.
Die Anfänge (1919-25)
Die Partei wurde am 5. Januar 1919 von dem Eisenbahnschlosser Anton Drexler
und dem Journalisten Karl Harrer in München als Deutsche Arbeiterpartei (DAP)
gegründet und am 24. Februar 1920 in NSDAP umbenannt. Adolf Hitler trat der
Partei am 12. September 1919 bei und wurde am 29. Juli 1921 zum Parteiführer
mit umfangreichen Vollmachten gewählt.
Das 25 Punkte umfassende Parteiprogramm vom 24. Februar 1920 zeichnete sich
durch stark antiliberale, antikapitalistische und besonders antisemitische
Züge aus. Anders als es ihr Name vermuten läßt, war die NSDAP antisozialistisch
und antimarxistisch ausgerichtet.
Seit 1920 war das Hakenkreuz ihr Symbol und der "Völkische Beobachter" das
Parteiorgan. Die paramilitärische Sturmabteilung (SA) machte durch Straßenterror
auf die Partei aufmerksam. Dennoch blieb die NSDAP zunächst eine unbedeutende,
auf Bayern begrenzte Splitterpartei.
Nach dem gescheiterten Putsch rechtsradikaler Kräfte in München am 9. November
1923 (Hitler-Putsch) wurde die NSDAP verboten, erhielt sich aber bis zur ihrer
Wiederzulassung am 27. Februar 1925 in verschiedenen Tarnorganisationen.
Politischer Niedergang und organisatorische Stärkung (1925-28)
Nach dem Scheitern des Putschgedankens verlegte sich die Parteiführung ganz
auf die legale Machtübernahme über Wahlen, blieb aber zunächst erfolglos (2,6
Prozent der Stimmen bei den Reichstagswahlen 1929).
Allerdings wurde die NSDAP jetzt innerhalb des völkischen Lagers stärkste
Kraft und Hitler übernahm innerhalb der Partei die beinahe unbeschränkte Führerschaft.
Ende 1927 zählte die Partei etwa 27 000 Mitglieder, zunehmend auch außerhalb
Bayerns.
Schneller Aufstieg und Machtergreifung (1928-33)
Nach 1928 begann der rasante Aufstieg der NSDAP. Bei den Reichtstagswahlen
vom 14. September 1930 erreichte sie 18,3 Prozent, am 31. Juli 1932 sogar
37,4 Prozent der Stimmen und wurde stärkste Partei. Gefördert wurde diese
Entwicklung durch die gemeinsame Kampagne der NSDAP mit anderen rechten Gruppierungen
gegen den Young-Plan zur Regelung der deutschen Reparationen. Hinzu kam der
Ausbruch der Weltwirtschaftskrise im Winter 1929-30. In dieser Zeit erschien
es vielen, als eröffne die NSDAP eine Alternative zum Weimarer Staat. Durch
ihre aggressive Propagandatechnik gelang es ihr jetzt, in allen Bevölkerungsschichten
Anhänger für sich zu gewinnen.
Diese Erfolge konnte die Partei zunächst nicht für sich nutzen, da sie von
der Regierungsbildung ausgeschlossen blieb und sich 1932 auch in parteiinterne
Auseinandersetzungen verstrickte. In Ermangelung regierungsfähiger Alternativen
ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg schließlich am 30. Januar 1933
Hitler zum Reichskanzler einer Koalitionsregierung aus Deutschnationalen und
Nationalsozialisten.
Die NSDAP als Staatspartei des Dritten Reiches (1933-45)
Obwohl die NSDAP bei den Wahlen vom 5. März 1933 die absolute Mehrheit verfehlte,
wurde sie durch die Zerschlagung aller anderen Parteien schnell zur einzigen
politischen Kraft. Das Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat
(1. Dezember 1933) schloß diesen Prozeß ab.
Die NSDAP des "Dritten Reiches" war eine zentralistische Führerpartei mit
Adolf Hitler als unumschränktem Führer an der Spitze. Sein Stellvertreter
war seit 1933 Rudolf Heß, ab 1941 Martin Bormann. Ihnen unterstanden 18 Reichsleiter,
die meist auch wichtige Staatsaufgaben wahrnahmen; die Hierarchie umfaßte
außerdem 35 (seit 1940: 41) Gaue und darunter Kreise, Ortsgruppen, Zellen
und Blocks. Als Gliederungen waren der NSDAP eine Reihe von Gruppierungen
angeschlossen, darunter SA, die Schutzstaffeln (SS) und die Hitlerjugend (HJ).
Nach der Ausschaltung der SA im Anschluß an den sogenannten Röhm-Putsch (Sommer
1934) wurde die SS zum wichtigsten parteiinternen Herrschaftsinstrument.
Im System des "Dritten Reiches" übernahm die Partei die Aufgabe der Kontrolle
und Mobilisierung der Bevölkerung. Dies geschah z. B. auf den jährlich in
Nürnberg abgehaltenen Reichsparteitagen.
Die NSDAP wurde nach der Kapitulation Deutschlands im Mai 1945 von den Siegermächten
aufgelöst und verboten.
Nürnberger Prozesse Gerichtsverfahren gegen
die deutschen Hauptkriegsverbrecher, die von einem Internationalen Militärtribunal
bzw. amerikanischen Militärgerichten zwischen 1945 und 1949 in Nürnberg durchgeführt
wurden.
Vorgeschichte und Zielsetzung
Die in Ausmaß und Art beispiellosen Verbrechen des nationalsozialistischen
Deutschland gerichtlich zu verfolgen und zu ahnden, war eines der wichtigsten
Kriegsziele der Alliierten.
In der Moskauer Erklärung vom 30. November 1943 beschlossen die Alliierten,
alle an den Kriegsverbrechen des 2. Weltkrieges Beteiligten und hierfür Verantwortlichen
zu verfolgen, festzunehmen und vor Gericht zu stellen. Die Prozesse sollten
jeweils in den Ländern stattfinden, in denen diese Verbrechen verübt worden
waren; die Verfahren gegen die deutschen Hauptkriegsverbrecher wollten die
Alliierten selbst und gemeinsam durchführen.
Nach der Kapitulation Deutschlands einigten sich die vier Alliierten - USA,
UdSSR, Großbritannien und Frankreich - am 8. August 1945 im Londoner Abkommen
auf die juristischen und organisatorischen Grundlagen und schufen den Internationalen
Militärgerichtshof zur Durchführung der Prozesse.
Mit der gerichtlichen Strafverfolgung der NS-Verbrechen wollte man nicht nur
die Täter zur Rechenschaft ziehen, sondern auch neue Maßstäbe setzen für das
Zusammenleben der Völker; man wollte verhindern, daß sich Ähnliches je wiederholen
könnte. Entsprechende Prozesse fanden auch gegen japanische Kriegsverbrecher
in Tokyo statt.
Der Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher
Am 18. Oktober 1945 wurde in Berlin vor dem Internationalen Militärgerichsthof
Anklage gegen 22 Hauptkriegsverbrecher erhoben; am 20. November 1945 begann
im Nürnberger Justizpalast der Prozeß. Angeklagt waren u. a.
- der ehemalige Reichsfeldmarschall Hermann Göring,
- Ernst Kaltenbrunner, der Chef des Sicherheitsdienstes (SD),
- Julius Streicher, der Herausgeber des Stürmer,
- Rudolf Heß, der Stellvertreter Hitlers,
- sowie in Abwesenheit Martin Bormann, der ehemalige Leiter von Hitlers Parteikanzlei.
- Das Verfahren gegen den Industriellen Gustav Krupp wurde wegen der labilen
Gesundheit des Angeklagten vom Hauptverfahren abgetrennt.
Sämtliche Angeklagten hatten das Recht, Verteidiger ihrer Wahl zu nehmen.
Ihnen gegenüber standen vier Ankläger, je einer aus den USA, der UdSSR, Großbritannien
und Frankreich; der prominenteste Ankläger war der Amerikaner Robert H. Jackson.
Der Internationale Militärgerichtshof setzte sich aus vier Richtern sowie
ihren Stellvertretern zusammen, die gleichfalls paritätisch die Siegermächte
vertraten. Vorsitzender des Gerichts war der britische Lordrichter Geoffrey
Lawrence.
Die Anklage basierte auf folgenden drei Punkten: Verbrechen gegen den Frieden;
Kriegsverbrechen; Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Zu den Verbrechen gegen
den Frieden zählten Planung, Vorbereitung und Einleitung eines Angriffskrieges
unter Verletzung zahlreicher internationaler Verträge.
Als Kriegsverbrechen galten sämtliche Verstöße gegen geltendes Völkerrecht
wie die Mißhandlung und Ermordung von Kriegsgefangenen, die Tötung von Geiseln,
die Entwürdigung, Mißhandlung, Verschleppung, Versklavung und Ermordung der
Zivilbevölkerung in den besetzten Gebieten.
Als Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurden solche Taten definiert, die
zwar im Völkerrecht noch nicht verankert waren, aber nach allgemeiner Übereinkunft
als Verbrechen anzusehen waren, wie etwa die Verfolgungen aus politischen,
religiösen und rassistischen Gründen, der Massenmord an Juden, Sinti und Roma
sowie die Ermordung politischer Gegner.
Der Prozeß dauerte nahezu ein Jahr; am 30. September und am 1. Oktober 1946
verkündete das Gericht die Urteile. Es ergingen zwölf Todesurteile (gegen
Hermann Göring, Ernst Kaltenbrunner, Julius Streicher, Martin Bormann, Hans
Frank, Wilhelm Frick, Alfred Jodl, Wilhelm Keitel, Joachim von Ribbentrop,
Alfred Rosenberg, Fritz Sauckel und Arthur Seyß-Inquart), die am 16. Oktober
1946 vollstreckt wurden; drei Angeklagte, u. a. Rudolf Hess, erhielten lebenslängliche
Freiheitsstrafen, drei wurden freigesprochen, die übrigen erhielten Haftstrafen
von unterschiedlicher Dauer. Die Gestapo und der SD, die SS und die politische
Leitung der NSDAP wurden zu verbrecherischen Organisationen erklärt.
Der Angeklagte Robert Ley, der ehemalige Führer der Deutschen Arbeitsfront
(DAF), hatte bereits zu Beginn des Prozesses Selbstmord begangen, Hermann
Göring entzog sich der Hinrichtung gleichfalls durch Selbstmord.
Die Nürnberger Nachfolgeprozesse
In zwölf weiteren Verfahren gegen 177 Personen, die nun nicht mehr vor dem
Internationalen Militärgerichtshof, sondern vor amerikanischen Militärgerichten
stattfanden, wurde zwischen 1946 und 1949 jeweils ein bestimmter Einzelkomplex
nationalsozialistischer Verbrechen verhandelt. So mußten sich u. a. Ärzte,
Juristen, Militärs und Wirtschaftskreise vor Gericht verantworten. Die Militärgerichte
verhängten insgesamt 24 Todesurteile, von denen die Hälfte vollstreckt wurde,
sprachen 35 Angeklagte frei und verurteilten die übrigen Angeklagten zu Haftstrafen,
die ab 1956 aufgehoben wurden.
Oratorium (lateinisch orare: beten, bitten),
als musikalische Gattung eine groß angelegte Komposition für Instrumente und
mehrere Sänger meist geistlichen Inhalts. Oratorien werden in der Regel konzertant
ohne Bühnenbild und Kostüme aufgeführt.
Die Geschichte des Oratoriums beginnt in der Mitte des 16. Jahrhunderts, als
ein italienischer Priester Andachten im Betsaal (italienisch oratorio: geweihter
Raum, Betsaal) einer Kirche in Rom veranstaltete.
Ende des 17. Jahrhunderts entstand in der protestantischen deutschen Kirchenmusik
das Oratorium in deutscher Sprache. Die wichtigsten Komponisten, die für diese
Gattung in Deutschland schrieben, waren insbesondere Heinrich Schütz und im
18. Jahrhundert Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach. In Bachs
berühmtestem Oratorium, dem Weihnachtsoratorium wurden wörtliche Bibeltexte
mit Chorälen und neugedichteten Einschüben verbunden.
Im 20. Jahrhundert spielte das Oratorium zwar nicht mehr die zentrale Bedeutung
wie in den Jahrhunderten vorher, trotzdem wurden aber noch zahlreiche Werke
dieses Genres komponiert, wobei sich die Themenkreise auch auf nichtbiblische
und allgemeinere philosophische Inhalte ausdehnten.
Ossietzky Carl von, (1889-1938), Publizist, Pazifist und Nobelpreisträger.
Ossietzky wurde am 3. Oktober 1889 in Hamburg geboren. Ab 1911 veröffentlichte
er Artikel in pazifistischen Zeitschriften; ab 1927 arbeitete es als Chefredakteur
bei der Weltbühne. Mit seinen antimilitaristischen, antibürokratischen, radikal-demokratischen
Artikeln machte er die Weltbühne zu einer viel gelesenen Zeitung. Im so genannten
"Weltbühnen-Prozess" von 1931 wurde Ossietzky wegen angeblichen "Verrats militärischer
Geheimnisse" zu 18 Monaten Haft verurteilt, nachdem er in der Weltbühne die
heimliche Aufrüstung der Reichswehr aufgedeckt hatte, die eindeutig gegen
den Versailler Vertrag verstieß. Im Dezember 1932 kam er aufgrund einer Amnestie
wieder frei; nach dem Reichstagsbrand im Februar 1933 wurde er erneut verhaftet
und 1934 ins Konzentrationslager Esterwegen gebracht. Görings Angebot, ihn
bei einem Widerruf seiner Positionen zu begnadigen, lehnte Ossietzky ab. Nachdem
ihm 1936 der Friedensnobelpreis für das Jahr 1935 zugesprochen worden war,
untersagte Adolf Hitler ihm und allen Deutschen die Annahme eines Nobelpreises.
Nach internationalen Protesten wurde Ossietzky 1936 in Berlin aus dem Konzentrationslager
entlassen; er starb am 4. Mai 1938 an den Folgen der Haft.
Paradiso drittes Kapitel der Divina Commedia,
in dem der Dichter (Ich-Erzähler) das Ende des Aufstiegs von der Hölle zu
Gott erreicht hat. Siehe auch: - Dante - Inferno
-Purgatorio
popularisieren etwas populär machen
prekär eine heikle Situation; man weiß nicht mehr,
was man machen soll
Purgatorio Fegefeuer; zweite Stufe der Reise
des Dichter-Ichs von der Hölle zum Paradies. Siehe auch -Dante -Inferno -Paradiso
Reflexion intensives Nachdenken über etwas
Requisite Gegenstände, die man bei einem Theaterstück
oder Film braucht; Ausstattungsgegenstände
RotwelschBezeichnung für die deutsche Gaunersprache.
Schon um 1250 versteht man unter "rotwalsch" Worte, die geheimen oder arglistigen
Sinn haben. Die Bestandteile des Wortes sind "Rot" und "welsch". "Rot" war
die Bezeichnung für Bettler, Spielleute, Possenreißer und Gaukler, also Menschen,
denen nicht recht zu trauen ist. "Welsch" ist die Bezeichnung für die romanischen
Sprachen und darüber hianus für jede nicht verständliche Redeweise. Das Wort
"Kauderwelsch" bezeichnet noch heute eine Sprache, die nicht verständlich
ist. Die "kauderwelschen Lamparter" (vgl. Robert Schneiders Roman "Schlafes
Bruder", in dem eine vorarlbergische Familie den Namen "Lamparter" trägt)
sind die den Geldwechsel betreibenden Lombarden.
Zurück zu den Lexikonseiten:
Seite 1
Seite 2
Weiter zur Seite 4