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| Ich seh sie nackt, ich seh die,Bowery': die Menschen liegen dort wie stumpfes Vieh und König Alkohol ist dort zuhaus mit seinem Hofstaat: Hunger, Pest und Laus. Vom Fusel ausgebrannt, stürzt hin ein Weib und deckt ein Stückchen Pflaster mit dem Leib. Der Ordnungshüter scharrt den Großstadtfleck verächtlich wie ein Häufchen Dreck hinweg. |
Zu dem Propagandafilm gleichen Namens
der Nazis siehe den Beitrag von David
Feldmann
Faschist / Faschismus im engeren Sinn die
Eigenbezeichnung der politischen Bewegung, die unter der Führung von Benito
Mussolini 1922 in Italien die Macht übernahm, sowie für das von dieser Bewegung
bis 1945 aufrechterhaltene Herrschaftssystem; im weiteren Sinne bezeichnet
der Begriff Faschismus alle politischen Bewegungen und Herrschaftssysteme
mit extrem nationalistischer, antidemokratischer und antikommunistischer
Ideologie und autoritären Strukturen, die zwischen den beiden Weltkriegen
entstanden, vor allem den deutschen Nationalsozialismus unter Adolf Hitler.
Der Begriff leitet sich ab von lateinisch: fasces, italienisch: fascio,
der Bezeichnung für das im antiken Rom von den Liktoren als Symbol der umfassenden
Amtsgewalt der römischen Magistrate - dazu gehörten das Recht auf Züchtigung
und die Verhängung der Todesstrafe - getragene Rutenbündel mit Beil; ab
1926 war das Rutenbündel in Italien offizielles Staatssymbol.
Merkmale des Faschismus : Der Faschismus ist keine geschlossene Ideologie
und deshalb als Begriff unscharf. Ein zentrales Merkmal der faschistischen
Organisationen ist die streng hierarchische Ausrichtung am Führerprinzip;
an der Spitze der faschistischen Bewegung bzw. des faschistischen Staates
steht der Führer (italienisch: Duce). Des Weiteren mythisieren die faschistischen
Bewegungen die Volksgemeinschaft, verabsolutieren das jeweilige nationale
Eigeninteresse und verherrlichen und verklären die Geschichte des eigenen
Volkes; aber obwohl dezidiert nationale Bewegungen, hatten die faschistischen
Parteien Mussolinis und Hitlers auch Vorbildcharakter für ähnlich gerichtete
Bewegungen im Ausland. Ein weiteres gemeinsames Merkmal der verschiedenen
faschistischen Bewegungen ist der Totalitarismus, d. h. ihr Ziel ist die
Errichtung einer faschistischen Einparteiendiktatur, in der die herrschende
Partei Staat und Gesellschaft vollkommen unter ihrer Kontrolle hat und in
dem alle Merkmale eines demokratischen Verfassungsstaates fehlen.
Der faschistische Staat war als Gesellschaft jenseits von sowohl Kapitalismus
wie auch Klassenkampf gedacht, die auf der Volksgemeinschaft basiert, in
der Minderheiten ethnischer, religiöser oder politischer Art keinen Platz
haben; die Minderheiten und Randgruppen werden lediglich gebraucht, um soziale
Spannungen und andere Konflikte auf sie abzuwälzen.
Der Faschismus zeichnet sich durchgehend auch durch eine erhöhte Aggressivität
und Gewaltbereitschaft seiner Anhänger aus; politische Überzeugungsarbeit
wurde nicht auf demokratischem, parlamentarischem Wege geleistet, sondern
mittels kämpferischer Propaganda und Terror, mit dem die paramilitärischen
Verbände der faschistischen Organisationen die politischen Gegner einschüchterten
bzw. ausschalteten.
Kennzeichnend ist weiterhin, daß sich die unmittelbare, aktive Anhängerschaft
des Faschismus fast nur aus Männern, vorwiegend jüngeren, rekrutierte.
Gestapo gebräuchliche Kurzform für Geheime Staatspolizei,
Sammelbezeichnung für die politische Polizei des nationalsozialistischen
Regimes in Deutschland zwischen 1933 und 1945. Die Gestapo war ein zentrales
Ausführungsorgan des Staates und als solches verantwortlich für den organisierten
Terror im Dritten Reich.
Vorläufer der Gestapo waren die politischen Polizeiorgane der Weimarer Republik,
vor allem die preußische Geheime Staatspolizei, die 1933 als Geheimes Staatspolizeiamt
(Gestapa) installiert worden war. Im gleichen Jahr erfolgte unter der Leitung
Heinrich Himmlers und Reinhard Heydrichs die Gleichschaltung aller Landespolizeiämter
außer dem Preußens.
1934 übernahm Heydrich die Leitung des Gestapa (bis 1942). Es wurde in Gestapo
umbenannt. Ihre Aufgabe war die Erfassung und Verfolgung aller politischen
Gegner der nationalsozialistischen Führung. Dabei arbeitete die Gestapo
mit dem Sicherheitsdienst (SD) eng zusammen. Sie konnte Schutzhaftbefehle
gegen Verdächtige ausstellen, diese foltern oder in Konzentrationslager
deportieren. Oftmals beruhten Verhaftungen auf Willkürmaßnahmen. Auch die
Ordnungspolizei und der Inspekteur der Konzentrationslager waren der Gestapo
untergeordnet. Im 2. Weltkrieg dehnte die Gestapo ihren Terror auf die besetzten
Gebiete aus. Die Organisation hatte maßgeblichen Anteil am Holocaust.
Im April 1934 stieg Heinrich Himmler, der Führer der paramilitärischen NSDAP-Sondereinheit
SS (Schutzstaffel), zum stellvertretenden Chef der Gestapo auf. Mit seiner
Ernennung zum Staatssekretär im Juni 1936 wurde Himmler der gesamte Polizeiapparat
unterstellt. Dazu gehörten der SD, die Gestapo und die Kriminalpolizei (Kripo).
Kriminalpolizei und Gestapo wurden zur Sicherheitspolizei (Sipo) verbunden.
Nach dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus wurde die Gestapo aufgelöst
und während der Nürnberger Prozesse 1946 zu einer verbrecherischen Organisation
erklärt.
Ghetto aus dem Italienischen entlehnte Bezeichnung
für ein Stadtviertel, in dem Juden leben mussten, da es ihnen gesetzlich
so vorgeschrieben war. Mit der Zeit wurde der Begriff auf jedes Viertel
ausgedehnt, das hauptsächlich oder ausschließlich von Juden bewohnt wurde.
Die Entstehung der frühen Ghettos ist sowohl auf die Intoleranz der Christen
als auch auf den Wunsch der Juden zurückzuführen, gemeinsam und abgeschlossen
zu leben. Das erste gesetzlich vorgeschriebene Ghetto wurde 1555 von Papst
Paul IV. eingerichtet. Im Lauf der folgenden drei Jahrhunderte wurden in
den meisten europäischen Ländern ähnliche Ghettos eingerichtet. Um die Ghettos
(auch Judenviertel oder Judengasse) verliefen Mauern, und nachts wurden
die Tore geschlossen. Oft wurden Juden gezwungen, außerhalb des Ghettos
bestimmte Kennzeichen zu tragen, die sie als Juden auswiesen. Die Auflösung
des Ghettosystems verdankt sich weitgehend der Französischen Revolution
und den liberalen Bewegungen des 19. Jahrhunderts. 1870 war das römische
Ghetto das einzige noch bestehende gesetzlich vorgeschriebene Ghetto in
Europa; in demselben Jahr wurde es vom italienischen König Victor Emmanuel
II. aufgelöst. Adolf Hitler ließ während des 2. Weltkrieges in den von Deutschland
besetzten Ländern Ghettos einrichten - ein Teil seines Planes zur Vernichtung
der Juden.
Heute werden oft dicht besiedelte Stadtviertel, die von ethnischen oder
kulturellen Minderheiten bewohnt werden, als Ghettos bezeichnet.
Goebbels Paul Joseph, NS-Propagandaminister.
Am 13. März 1933 übertrug Hitler Goebbels das neu eingerichtete Reichsministerium
für Volksaufklärung und Propaganda, und im September übernahm Goebbels zusätzlich
die Leitung der neu geschaffenen Reichskulturkammer. Von Anfang an inszenierte
er einen ausgeprägten Führerkult um Hitler und übte eine strenge Kontrolle
über die Presse aus, die er innerhalb kurzer Zeit gleichschaltete und auf
die nationalistische und rassistische Ideologie des nationalsozialistischen
Regimes verpflichtete. Ebenso verfuhr er auch in allen anderen Bereichen
des kulturellen Lebens (Theater, Film, Literatur, bildende Kunst, Musik).
Seine extreme antisemitische Propaganda gipfelte 1938 in der von ihm organisierten
Reichspogromnacht, der sogenannten Reichskristallnacht.
Ab 1940 war Goebbels Herausgeber und Leitartikler der Wochenzeitschrift
Das Reich, in der er während des 2. Weltkrieges u. a. den Endsieg beschwor
und den Einsatz von Wunderwaffen versprach. Nach der deutschen Niederlage
in Stalingrad rief Goebbels die Deutschen im Berliner Sportpalast am 18.
Februar 1943 demagogisch-propagandistisch äußerst wirkungsvoll zum totalen
Krieg auf. Noch während des Putschversuchs vom 20. Juli 1944 gelang es Goebbels,
das missglückte Attentat auf Hitler propagandistisch gegen die oppositionellen
Offiziere und Zivilisten zu wenden. Als Generalbevollmächtigter für den
totalen Kriegseinsatz ab August 1944 suchte Goebbels bis zum Schluss die
Illusion des Endsieges aufrechtzuerhalten und alle noch verfügbaren Reserven
zu mobilisieren.
Am 29. April 1945 ernannte Hitler Goebbels zu seinem Nachfolger als Reichskanzler;
angesichts der bereits in Berlin stehenden sowjetischen Roten Armee ermordete
Goebbels wenige Stunden nach Hitlers Tod am 1. Mai 1945 seine sechs Kinder
und beging anschließend zusammen mit seiner Frau Selbstmord. Seine Tagebücher
aus den Jahren 1942 und 1943 wurden 1948 posthum herausgegeben.
Goethe Johann Wolfgang von
Achtung: "1999 = Goethejahr" Hier ein paar Verweise aus Tausenden...
Goethes
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Göring Hermann, (1893-1946) zweitmächtigster
Mann im nationalsozialistischen Deutschland, schloss sich 1922 der NSDAP
an und wurde wenig später Führer der SA in München. Nach dem gescheiterten
Hitler-Putsch von 1923 floh er ins Exil. 1928 kam er für die NSDAP in den
Reichstag, zu dessen Präsidenten er im Juli 1932 gewählt wurde.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten Anfang 1933 wurde Göring
in Hitlers Kabinett zunächst Reichsminister ohne Geschäftsbereich und im
Mai Reichsminister der Luftfahrt. Von April 1933 bis Mai 1945 war er außerdem
preußischer Ministerpräsident und von April 1933 bis Mai 1934 preußischer
Innenminister. Beim Aufbau des nationalsozialistischen Regimes spielte Göring,
dem als preußischem Innenminister der gesamte preußische Polizeiapparat
unterstand, eine entscheidende Rolle. Er richtete die ersten uKonzentrationslager
ein, forcierte die Verfolgung und schließlich die Ausschaltung der politischen
Opposition, besonders der Sozialisten und der Kommunisten, und war für die
Ermordung von SA-Führern im Zuge des Röhm-Putsches verantwortlich. Innerhalb
kurzer Zeit war Göring zum zweiten Mann im Staat nach Hitler aufgestiegen,
und Hitler bestimmte ihn bereits 1934 für den Fall seines Todes zu seinem
Nachfolger.
Göring trieb die Aufrüstung voran und bereitete Deutschland wirtschaftlich
auf den Kriegsfall vor. Als Oberbefehlshaber der Luftwaffe seit 1935 und
der faktisch einflussreichste Militär betrieb er den Sturz der Generäle
von Fritsch und von Brauchitsch, die sich gegen Hitlers Expansionspläne
ausgesprochen hatten. Mit seiner Ernennung zum Generalfeldmarschall 1938
und zum Vorsitzenden des Reichsverteidigungsrates im gleichen Jahr erhielt
Göring die seiner tatsächlichen Macht entsprechenden militärischen Titel.
Nach den Siegen über Polen und Frankreich 1939 und 1940 zu Beginn des 2.
Weltkrieges wurde Göring am 19. Juli 1941 zum Reichsmarschall ernannt. Knapp
zwei Wochen später beauftragte er u Heydrich mit der Organisation der "Endlösung"
der Judenfrage (u Wannseekonferenz). Nach dem Scheitern der von Göring geplanten
"Luftschlacht um England" 1940/41, in der ganze englische Städte dem Erdboden
gleichgemacht worden waren, und verstärkt nach der deutschen Niederlage
bei Stalingrad Anfang 1943 schwanden Görings Einfluss und Ansehen. Am 23.
April 1945, unmittelbar vor Kriegsende, wurde er von Hitler aus der NSDAP
ausgeschlossen und aller Ämter enthoben, weil er zu Verhandlungen mit den
Alliierten geraten hatte.
Am 8. Mai 1945 wurde Göring von den Amerikanern gefangen genommen und im
Hauptkriegsverbrecherprozess in Nürnberg am 1. Oktober 1946 zum Tod verurteilt.
Am 15. Oktober, kurz vor der geplanten Hinrichtung, beging Göring Selbstmord.
Hegel
Heydrich Reinhard, (1904-1942), hoher SS-Funktionär.
1931 trat er in den Sicherheitsdienst (SD) der SS ein und wurde 1932 dessen
Leiter. Unter dem Reichsführer SS, Heinrich Himmler, baute er den Sicherheitsdienst
zu einem effektiven Nachrichtendienst aus. Nach der Machtergreifung Adolf
Hitlers 1933 wurde Heydrich Chef der Politischen Polizei in Bayern, 1934
Leiter der Gestapo in Preußen und 1936, unter Himmler als dem Leiter der
gesamten deutschen Polizei, Chef der Sicherheitspolizei (Gestapo und Kripo)
und des Sicherheitsdienstes. 1934 war er maßgeblich an der Agitation gegen
den SA-Chef Ernst Röhm sowie an der Ermordung hoher SA-Führer im Rahmen
des so genannten Röhm-Putsches beteiligt, und 1938 war er einer der Initiatoren
der so genannten Reichskristallnacht.
1939 übernahm Heydrich die Leitung des neu geschaffenen Reichssicherheitshauptamtes
(RSHA), das Sicherheitspolizei und Sicherheitsdienst zusammenfasste, und
verfügte damit über ein umfassendes Überwachungs- und Terrorinstrument.
Das RSHA war im 2. Weltkrieg in den besetzten Gebieten u. a. für die Durchführung
der "Endlösung der Judenfrage" und die "Gegnerbekämpfung" zuständig. 1941
organisierte Heydrich den Massenmord an Juden durch die Einsatzgruppen seines
RSHA in den eroberten sowjetischen Gebieten. Im Januar 1942 leitete er im
Auftrag Hermann Görings die Wannseekonferenz, auf der die Vernichtung der
Juden in Deutschland und in den besetzten Gebieten vorbereitet wurde. Ab
September 1941 war Heydrich zusätzlich stellvertretender "Reichsprotektor
für Böhmen und Mähren". Am 27. Mai 1942 starb Heydrich nach einem Attentat,
das von der tschechoslowakischen Exilregierung in London gegen die Terrormaßnahmen
des stellvertretenden Reichsprotektors organisiert worden war. In einer
Racheaktion für das Attentat machte die SS das tschechische Dorf Lidice
dem Erdboden gleich, ermordete alle männlichen Bewohner und deportierte
die Frauen und Kinder in Konzentrationslager.
Himmler Heinrich (1900-1945), einer der Hauptverantwortlichen
für den Holocaust. 1923 nahm Himmler, Mitglied eines rechtsradikalen Wehrverbandes,
am Hitler-Putsch teil, 1925 trat er in die NSDAP ein, war von 1926 bis 1930
stellvertretender Propagandachef der Partei und wurde im Januar 1929 zum
Reichsführer SS ernannt. In der Folge baute er die SS zu einer effizienten
innerparteilichen Polizeitruppe aus. Seine oberste Maxime bei der Personalauswahl
und -führung waren seine irrationalen rassistischen Vorstellungen, die schließlich
den Geist der SS bestimmten.
1933 wurde Himmler Polizeipräsident von München, organisierte die Politische
Polizei in Bayern und suchte, zusammen mit Heydrich, die Kontrolle über
die Polizei in ganz Deutschland zu gewinnen.
Im April 1934 ernannte Göring Himmler zum stellvertretenden Leiter der preußischen
Gestapo, deren Leiter Heydrich wurde. Am 30. Juni/1. Juli 1934 war Himmler
maßgeblich an der Ermordung prominenter SA-Mitglieder beim sogenannten Röhm-Putsch
beteiligt. Im Anschluß an den Putsch erreichte er, daß die SS aus der SA
herausgelöst und zu einer selbständigen Organisation innerhalb der NSDAP
wurde. Aufgabe der SS bzw. deren Totenkopfverbänden war nun u. a. die Organisation
und Bewachung der von Heydrich seit 1933 aufgebauten Konzentrationslager,
über die Himmler somit ebenfalls die Kontrolle erlangte.
1936 wurde Himmler Reichsführer SS und Chef der Polizei und konnte nun die
beiden Sicherheitsapparate, den staatlichen und den der Partei, zusammenführen
und so ein umfassendes Überwachungs- und Terrorsystem errichten.
Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges operierte Himmlers Waffen-SS als selbständige
Truppe, teils neben, teils unabhängig von der Wehrmacht. Als "Reichskommissar
für die Festigung des deutschen Volkstums" seit Oktober 1939 war Himmler
verantwortlich für die "Germanisierung" der eroberten Gebiete im Osten,
d. h. für die Ansiedelung von "Volksdeutschen" in diesen Gebieten und die
Umsiedlung der ansässigen, nichtdeutschen Bevölkerung sowie für die Errichtung
von Konzentrationslagern in den eroberten Gebieten und den Massenmord an
den europäischen Juden.
1943 ernannte ihn Hitler zum Innenminister und 1944, nach dem gescheiterten
Hitler-Attentat, zum Oberbefehlshaber des Ersatzheeres und zum Chef der
Heeresrüstung. In der Endphase des Krieges mobilisierte Himmler mit dem
Volkssturm noch die letzten Reserven.
Als sich die deutsche Niederlage deutlich abzeichnete, suchte er seine Mitschuld
im nationalsozialistischen Terrorapparat herunterzuspielen, indem er z.
B. gegen Kriegsende Judentransporte ins sichere Ausland umleitete; am 23.
April 1945 nahm er mit den Alliierten Kapitulationsverhandlungen auf, weshalb
ihn Hitler noch am 29. April aus der Partei ausschloß und ihn aller Ämter
enthob. Kurz nach seiner Verhaftung durch die Briten beging Himmler Selbstmord.
Hofmann Hans, Schutzhaftlagerführer, lebenslang
Zuchthaus, (Auschwitzprozess, Frankfurt)