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Eine 10. Klasse besuchte die umstrittene, international und national außergewöhnlich stark besuchte Ausstellung "KÖRPERWELTEN" in Köln. Zu sehen sind plastinierte Menschen, Organe, Körperteile, die inmitten eines plätschernden Bächleins, umgeben von üppiger Flora (Plastinate?), in Vitrinen oder auch lebensecht arrangiert, dargestellt werden. Der "skalpierte" Mensch, der seine Haut z.Zt. auf Litfaß-Säulen und Plakatwänden zum (Werbe-)Markte trägt, dürfte mittlerweile bundesweit ebenso bekannt sein wie der Mann, der so aussieht, als trage er einen Beuys-Hut.Die Reaktionen der Schülerinnen und Schüler, die vorher ein Werbevideo gesehen und über die Ausstellung diskutiert hatten, sind hier auszugsweise abgedruckt:1. Was hat dich an der Ausstellung "Körperwelten" beeindruckt?2. Würdest du die Ausstellung oder einzelne Plastinate als Kunst bezeichnen?3. Was hast du dazugelernt? |
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FELIX: Jeder Mensch ist nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich ein Individuum.
SEBASTIAN: Tod und Leben sind nicht weit von einander entfernt.
SABRINA: Ich glaube, nach dem Besuch gehe ich mit meinem Körper ganz anders um.
NORA: Ich habe gelernt, dass man Glück hat, gesund geboren zu sein und auf sich und seinen Körper gut achten sollte.
CORINNA: Ich habe jetzt mal so richtig gesehen, wie der Körper aufgebaut ist und wie anfällig er ist. Dadurch ist mir ein bisschen klar geworden, dass man ein bisschen vorsichtiger mit seinem Körper umgehen sollte.
ANDRÉ: Es steckt im menschlichen Körper sehr viel Natur.
JENNIFER: Ich konnte mir Mehreres nicht vorstellen, was ich dann in der Ausstellung gesehen habe, z.B. wie viele Adern wir im Körper haben oder wie das Herz von innen aussieht oder wie ein Herz-Schrittmacher oder andere Implantate aussehen. Diese Sachen habe ich mir besonders genau angeguckt.
PETER: Ich habe dazugelernt, dass ich keine Verbindung zur Medizin oder zum Tod habe. |